Batiken ist wieder IN? Ja, klar!

Batiken ist wieder IN? Ja, klar!

Batiken war mal ganz schrecklich out. Jetzt sind Batik Shirts aber wieder salonfähig und lassen uns – einmal übergeworfen – fröhlich in Richtung Sommer spazieren.

Wahrscheinlich haben die wenigsten von uns schon mal ein Shirt genäht. Verständlich, schließlich ist das ein anspruchsvolles Unterfangen. Ein Shirt gebatikt hat aber wohl schon fast jeder. Entweder als kleiner Knirps in der Schule oder später als Teenie. Schließlich war Batiken mal absolut trendy.

Batik-Shirts erlebten Hochs & Tiefs

Irgendwann erging es den Batik-Shirts aber ähnlich wie den Schlaghosen: Sie wurden ganz hinten in den Kasten verbannt, oder sogar ganz entsorgt. Doch auf ein Tief folgt meist ein Hoch. Und jetzt ist es endlich soweit: Batik Shirts sind wieder gern gesehener Gast in der Sommermode. Und das Beste daran: Man kann die coolen Dinger ganz einfach selber machen und somit ist jedes Stück individuell.

Batik Shirt selber machen: Das braucht ihr!

Erinnert ihr euch noch wie die Sache mit dem Batiken funktioniert? Für den Fall, dass ihr eine kleine Auffrischung braucht, hier kommt eine Checkliste mit allen notwendigen Utensilien:

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1.) Ein weißes Basic-Shirt aus Baumwolle zum Einfärben.
2.) Farbe & Fixierer bzw. Färbersalz. Bekommt ihr beides zum Beispiel im Drogeriemarkt.
3.) Paketschnur und/ oder Haargummis.
4.) Einen Plastikkübel oder eine Plastikwanne.
5.) Gummihandschuhe.
6.) Zeitungspapier oder eine Plane, um Farbspritzer aufzufangen.

Und so geht das Batiken!

Legt das weiße Shirt vor euch auf, zwirbelt Teile davon zusammen und umwickelt es mit Schnur; gut verknoten! Je fester ihr zubindet, desto stärker ist übrigens der Batik-Effekt. Mischt nun die Farbe gemäß der Packungsbeilage zusammen und legt das Shirt-Knäuel in das Farbbad. Nach rund einer Stunde könnt ihr das Shirt aus der Farbe herausholen – Gummihandschuhe anziehen nicht vergessen – und die Schnüre aufschneiden. Das Batik-Shirt ist nun fast fertig. Noch mal ab ins Bad mit Fixierlösung, in der Waschmaschine waschen, trocknen lassen: et voilà!

Für’s noch bessere Verständnis hier ein schönes Video-Tutorial das ich auf dem Youtube Kanal von Stylight Germany gefunden habe:

In dem Tutorial werden kurz und leicht verständlich drei unterschiedliche Batik-Techniken vorgestellt. Habt ihr euch das Video angeschaut, kann eigentlich nicht mehr wirklich viel schief gehen.

Keine Lust auf selber machen? Dann heißt’s: Batik-Look shoppen!

Besonders fein finde ich, dass es so viele unterschiedliche Arten von Batik gibt. Es muss nicht immer auffällig und grell sein. Batik-Beginner finden sicherlich Gefallen an Dip Dye Varianten, wie zum Beispiel der Hoodie von KangaROOs im Bild. Und das leichte Sommerkleid von LTB setzt auf Batik-Elemente an Saum und Kragen.

Egal für welche Art von Batik ihr euch entscheidet, mit diesen lässigen Färbetechniken seid ihr in punkto Stil und Sommerfeeling ganz vorne mit dabei!

Wie steht ihr zum Thema Batiken? Und, Hand aufs Herz, habt ihr ein Batik-Teil im Schrank?

Alles Liebe,

Elisabeth