Berlin Fashion Week 2014 – ick war ooch dort!

Berlin Fashion Week

Erst mal vorweg: Ja, ich habe ein paar C-Promis gesehen und ja, ich war im Zelt der Mercedes Benz Fashion Week und habe dort auch ein Gläschen Sekt bekommen. Aber ich habe mich auch in der U-Bahn regelmäßig halb zu Tode geschwitzt, bin mit Kleidchen und Sandalen in einen Wolkenbruch geraten und mein miserabler Orientierungssinn hat mir saftige Verspätungen eingebrockt.

Doch bevor ich fröhlich lostippe, muss ich noch etwas zum modischen Setting in Berlin loswerden. Denn diese Beobachtungen muss ich einfach mit euch teilen.

  1. Richtige Fashionistas (männlich und weiblich) tragen Nike-Sneaker – egal zu welchem Outfit.
  2. Birkenstock trägt man mittlerweile sogar in der First-Row. Hurra! Das heißt, ab jetzt darf man das offiziell, oder?
  3. Hollister-Fanaten sind nach wie vor im Vormasch! Überall sieht man sie in Berlin (natürlich abseits der Fashion Week), die Burschen und Mädls, die denken je größer der H O L L I S T E R-Schriftzug desto stylischer.
  4. Alle jungen Touris scheinen gesammelt zu Primark zu laufen und verprassen dort ihr Urlaubsgeld für Billigmode (ich wünsche ihnen, dass sie kein Kleidungsstück mit eingenähtem Hilfeschrei erwischen).

Die Mercedes Benz Fashion Week

So, aber nun zurück zum eigentlichen Geschehen. Ich hatte das große Vergnügen und Glück zwei Shows im Zelt der Mercedes Benz Fashion Week zu sehen. Zum einen dyn, zum anderen sopopular, das Label von Designer Daniel Blechman. Und ich kann nicht genau benennen was es ist, aber die Stimmung im Zelt ist einzigartig. Vielleicht liegt es einfach daran, dass alle sich so cool, stylisch und wichtig vorkommen (schließlich hat es auch etwas von einem modischen Ritterschlag in diesem Zelt zu stehen…)

Meine Erkenntnis: Irgendwie kann man dort gekleidet sein wie man will. Darum reihen sich Damen in chicen schwarzen Kleidchen und High Heels an eigenwillig gekleidete Blogger (bedeutet beispielsweise:  bauchfreies Top wird mit “Hausfrauen-Jeans” und Plateausandalen kombiniert).

Übrigens: Vor dem Zelt stehen etliche Schaulustige, wollen einen Blick auf Promis erhaschen und sind wohl jedes Mal wieder enttäuscht wenn bloß so ein oller, unbekannter Mensch aus dem Zelt kommt wie ich. So und jetzt kann ich endlich prahlen welch deutsche Prominenz mir über den Weg lief: Rolf Scheider (bekannt aus der Jury von Germany’s Next Topmodel), Jochen Schropp (Moderator X-Factor), Nazan Eckes (RTL-Moderatorin und Pantene Pro-V Testimonial). Und das Fazit? Die schauen alle nicht so toll aus wie im Fernsehen, nämlich irgendwie menschlicher … kleiner. Und mehr Falten haben sie auch.

Rolf Schneider bei der Show von Dyn

 Die Messen: Premium und Bread & Butter

Bread & Butter am Tempelhof

Waren  super. Besonders die Bread & Butter hat mich beeindruckt, denn die Messe findet auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin Tempelhof statt und erlangt dadurch ein ganz besonders Flair. Meine ganz große Liebe galt aber der jeweiligen Magazin-Lounge. Vice, Couch, Flair, Grazia …  da schlug mein Herz gleich ein bisschen höher. Blöd nur, dass Zeitschriften so schwer sind. Mein ganzes Handgepäck war voll gestopft mit Magazinen – und hat somit eine (gefühlte) Tonne gewogen.

Was ich sonst noch mitgenommen habe von den Messen? Außer jeder Menge neuen Input, auch ein Sammelsurium verschiedenster Tragetaschen – denn so Sackerln aus Stoff scheinen mittlerweile der absolute Renner zu sein. Und ich bin voll darauf angesprungen, hab die Taschen gehortet Ende nie und auch schon fleißig verschenkt. So habe ich meine Mission erfüllt und zumindest einen Hauch von Fashion-Flair nach Salzburg gebracht. Auch wenn sich die Leute hier wahrscheinlich eher fragen: Hä? Was will die? Ein Brot und Butter?

Stofftaschen von der Bread & Butter

Alles Liebe,

Elisabeth