Die Jungdesigner von August.ine im Gespräch

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„Nichts für Ungustln!“ Das junge österreichische Label August.ine setzt auf lässige Designs mit traditionell alpenländischen Einflüssen. Sieben Fragen, sieben spannende Antworten.

Auf und via Facebook entdeckt man ja jede Menge – oft sind es Blödsinnigkeiten, manchmal aber auch tolle Projekte. Wäre der Facebook-Stream eine Lawine aus Geröll, so wären Entdeckungen wie August.ine ein kleiner Goldklumpen. Und jetzt könnt ihr euch auch schon vorstellen wie ich auf August.ine gestoßen bin. Über Facebook. Danke Mark Zuckerberg.

Der Look

August.ine, das sind: Anja, Georg, Michi, Phil und Theresa.

1. Woher kommt der Name August.ine? Bzw. welche Idee/ Bedeutung steckt dahinter?

Grundsätzlich war es uns wichtig mit dem Namen einen österreichischen Bezug  herzustellen. Es sollte kein neumodischer Name sein, sondern ein klassischer; einer der nicht mehr alltäglich ist. Durch die Seltenheit des Namens bleibt dieser auch besser im Gedächtnis. Weil wir Männer und Frauen gleichermaßen ansprechen wollen und August+Augustine einfach zu lang ist, haben wir uns für die „gegenderte“ Version mit dem Punkt entschieden.

2. Wie würdet ihr euer Label mit drei Worten beschreiben? Und was ist eure Zielgruppe?

Österreich, leiwand, innovativ. Unsere Zielgruppe ist ziemlich weit gefächert. Am Anfang dachten wir unsere Mode spricht nur junge Leute (bis ca. 30) an. Aber mittlerweile werden unsere Produkte von 15 Jahren, bis ich glaube unsere älteste Kundin ist 82 getragen. Was uns natürlich sehr freut.

Der Look

3. Wie einigt ihr euch auf eure Designs? Oder gibt es eine klare Aufgabenverteilung?

Bei den Designs einigen wir uns auf ein Thema. Jeder überlegt sich dazu etwas, dann besprechen wir alle Entwürfe und entscheiden anschließend gemeinsam welche wir weiter verwenden möchten. Natürlich hat jeder von uns verschiedene Talente; dadurch hat sich auch automatisch die Aufgabenverteilung ergeben. Aber wir sprechen trotzdem alles gemeinsam ab, geben gegenseitig Feedback und entscheiden meistens auch gemeinsam.

Der Look

4. Was würdet ihre mit August.ine gerne erreichen – bzw. was sind die nächsten Schritte?

Das Labell August.ine ist durch ein einfaches FH-Projekt entstanden. Die Aufgabenstellung war es, ein Produkt zu kreieren und davon zumindest eines zu verkaufen. Darum sind wir nach wie vor überwältigt welche Resonanz August.ine gefunden hat. Unser Traum wäre es die Produktion nach Österreich zu verlagern. Dann wären wir nicht mehr von Zwischenhändler abhängig und könnten unsere Produkte ganz nach unseren Vorstellungen – was Material, Herkunft und Qualität betrifft – kreieren.

5. Wo werden eure Sachen produziert und wieso? Bzw. welche Rolle spielt Nachhaltgkeit bei euch?

Unsere Sachen werden ( je nach Produkt) in der U.S.A., Portugal oder Asien produziert. Bedruckt und versendet werden sie von Deutschland aus. Das liegt daran, dass wir mit Spreadshirt zusammenarbeiten. Wir erstellen die Motive und diese werden von Spreadshirt auf die Produkte bedruckt und dann an unsere Kunden versendet.

Nachhaltigkeit spielt für uns persönlich eine große Rolle und wir wollen uns auch bei der Herstellung unserer Produkte nicht aus der Verantwortung ziehen. Leider hatten wir bisher keine Möglichkeit Produktion und Versand selbst zu regeln. Aber wir arbeiten gerade intensiv daran das zu ändern.

6. Was bringt jeder einzelne in August.ine mit ein?

Das Tolle bei uns im Team ist, dass wirklich jeder andere Talente hat und somit jeder einen wichtigen Teil zum Projekt beiträgt. Wir haben ja alle unterschiedliche Backgrounds und Ausbildungen, ergänzen uns aber eben darum so super.

7. Welches eurer Designs kommt am besten an und wieso glaubt ihr dass das so ist?

Die Produkte mit unserem Logo sind allgemein sehr beliebt. Wir glauben wir haben da einfach einen Zeitgeist getroffen. Bei den Motiven ist der Steinbock unser klarer Renner. Die Shirts mit dem Steinbock werden wirklich durch die gesamte Altersgruppe getragen. Der Steinbock wird auch sehr gerne zur Lederhose getragen. Was wir am Anfang überhaupt nicht vermuteten.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Alles Liebe,

Elisabeth

 

p.s.: Gebt August.ine doch auch einen Daumen Hoch auf Facebook!