Gekreppte Haare – why not?

gekreppte-haare-2015

Frei nach dem Motto „Back to the 80s“ kommen nicht nur Modetrends wieder, sondern auch haartechnisch tut sich einiges: Gekreppte Haare sind wieder in!

Kaum zu glauben aber tatsächlich wahr; nicht nur schulterfreie Tops im 80er Jahre Stil und Flared Jeans im 70er Jahre Stil haben es ins Jahr 2015 geschafft. Auch der Haartrend Kreppen ist wieder da. Haare kreppen war in den 80er und 90er Jahren der absolute Renner – und auch jetzt darf das Kreppeisen wieder ausgepackt werden. Egal ob einzelne Strähnen oder die ganze Mähne, es gibt nichts was nicht erlaubt ist. Die einen mögen es gewöhnungsbedürftig finden, andere freuen sich, ihre Haare endlich wieder anders stylen zu können und mit ein paar gekreppten Strähnen Akzente zu setzen.

Good News: Um diesen wiedergekehrten Haartrend mitmachen zu können, ist nicht mal zwingend ein Kreppeisen nötig. Das heißt, jeder kann mitstylen und ausprobieren.  Und ich stelle euch heute beide Varianten – eine mit und eine ohne Hitze – vor.

Möglichkeit 1: mit Kreppeisen

Das Prinzip des Kreppeisens ist ganz einfach: Die Haare werden – wie auch beim Glätteisen – innerhalb der beiden Platten eingeklemmt und erhitzt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Platten beim Kreppeisen eben gewellt und nicht glatt sind. Um die hübschen, gekreppten Strähnen zu erhalten, braucht man zwar viel Geduld, da man es Step by Step machen muss, erhält dann aber ein tolles Endergebnis.

Gekreppte Haare wirken übrigens ziemlich voluminös. Super darum für all jene mit eher feinen Haaren. Denkt aber daran, dass dieser Vorgang die Haare durch die Hitze schädigen kann. Ihr solltet also also vorm Kreppen unbedingt reichlich Hitzeschutz auftragen und am besten den Vorgang nicht allzu oft wiederholen.

Möglichkeit 2: ohne Kreppeisen

Wer kein Kreppeisen besitzt, sich (noch) keines kaufen möchte oder seine Haarpracht schlichtweg nicht schädigen möchte, kann den Style aber auch ganz ohne Kreppeisen und somit ohne Hitze nachmachen. Diese Prozedur ist zwar um einiges aufwendiger als Variante 1, das Endergebnis kann sich aber absolut sehen lassen. Dazu benötigt ihr:

  • viele kleine Haargummis
  • Schaumfestiger
  • Haarspray

Nun aber zum wesentlichen Teil. Um gekreppte Haare zu bekommen, müssen am ganzen Kopf verteilt – oder eben überall dort, wo man den Style haben möchte – Zöpfchen geflochten werden. Je kleiner der Zopf, desto kleiner die Wellen im Haar. Vor dem Flechten gibt man am besten Schaumfestiger ins ganze Haar, damit die Wellen am Ende auch richtig gut halten. Die geflochtenen Haare sollten am besten erst am nächsten Tag wieder geöffnet und dann mit Haarspray fixiert werden.

Inspiration gefällig? Einige schöne Beispiele für Kreppfrisuren gab es bei der Vorstellung der Frühjahr/Sommer 2016 Kollektionen zu sehen.

Was sagt ihr zum Haartrend Kreppen? Yay or Nay?

Alles Liebe,

Eure Carina