Jessica Weiss von Journelles im Talk

Jessica Weiss

Sie ist Bloggerin der ersten Stunde, gründete 2007 den Modeblog LesMads, baute die Online-Präsenz für das Interview Magazin auf und rief so ganz nebenbei auch noch den Blog Journelles ins Leben: Die Rede ist von Jessica Weiss. Eine bemerkenswerte Frau! Umso glücklicher bin ich, dass sie sich die Zeit nahm mir ein paar Fragen zu beantworten.

Die Tatsache, dass aus dem Modeblog LesMads ein Modeblog-Netzwerk wurde, das mittlerweile zum Verlags- und Medienkonzern Hubert Burda Media gehört, spricht Bände. Da hat jemand ganz viel richtig gemacht würde ich mal sagen. Das nur mal als Einstimmung auf unsere kleine “Frage-Antwort-Session”…

Kannst du dich noch an deinen ersten Blogbeitrag erinnern? Bzw. welcher ist der erste, an den du dich erinnern kannst?

April 2007, ein Vorstellungspost. Ich habe erzählt, wer ich bin und was ich an Mode so sehr liebe.

Wie würdest du Journelles in einem Satz beschreiben?

Journelles ist ein täglich aktualisiertes, persönliches Blogazine für Mode, Interior, Reisen und Beauty, sorgfältig kuratiert.

Wenn jemand dich als „Blogger-Urgestein“ bezeichnet – wie findest du das?

Das habe ich noch nicht gehört, aber für die deutsche Blogosphäre trifft es natürlich zu. Wir haben die Modeblogosphäre Anfang 2007 quasi mit eröffnet; seither ist viel passiert, aber das Medium ist geblieben.

Deine erste Reaktion wenn du mal etwas richtig in den Sand setzt?

Kurz ärgern, draus lernen und weiter machen.

Und wie feierst du Erfolge?

Ähnlich wie man sich in Misserfolge nicht reinhängen sollte, zelebriere ich auch Erfolge nicht wirklich. Ich freue mich, mache aber sofort weiter. Die Herausforderung ist ja, auch weiterhin Erfolge zu erzielen.

Hast du noch konkrete Ziele?

Beruflich jede Menge, ich befinde mich quasi noch am Anfang. Dabei gefällt mir, dass ich so viel ausprobieren kann, in jedem Medium: Online, Print, TV, kreativ, in der Beratung…

Was ist modisch gesehen deine liebste Jahreszeit und warum?

Im Herbst fällt es mir am leichtesten, da kann man noch knöchelfrei tragen, leichte Blazer und Trenchcoats, es ist nicht zu heiß und Layering macht Spaß.

Das extravaganteste Kleidungsstück in deinem Besitz?

Ein Kleid von Stella McCartney, glaube ich. Meine Céline-Taschensammlung ist aber mein größter Luxus.

Was war dein Lieblingsoutfit als Kind? Erinnerst du dich noch an ein bestimmtes?

Nein, mein Geschmack hat sich als Kind und als Jugendliche ständig verändert!

Deine liebste App und wieso?

Instagram, weil es ein wichtiges Sprachrohr ist, gefolgt von Shazam zum Songs erkennen und Afterlight, um Fotos zu bearbeiten.

Was hast du auf Reisen immer mit dabei und wieso?

Kamera, Handy, Aufladegeräte und viele verschiedene Sonnenbrillen. Mehr braucht es eigentlich nicht!

Welche Musik begleitet dich momentan durchs Leben?

Ben Khan, Drake, Sam Smith!

 

Ganz lieben Dank für das Gespräch!