Scoopy Loop – viele viele bunte Haargummis

Scoopy Loop – viele viele bunte Haargummis

Farbenfrohe Haargummis – das klingt erst mal banal, doch die beiden österreichischen Lifestyle-Journalistinnen Berit Freutel und Rhonda Höbarth haben ein Lifestyle-Produkt entworfen, das Frau sich liebend gerne um‘s Haar wickelt. Wo? Passenderweise in der Stadt der Träume – Los Angeles.

Wieso auswandern und warum ausgerechnet L.A.?

Rhonda: Es war schon immer der Traum von meinem Mann und mir in den USA zu leben und als er 2009 die Green Card bekommen hat, sind wir gemeinsam mit unserem kleinen Sohn James nach Kalifornien gezogen. Für uns steht Los Angeles nach wie vor für den Amerikanischen Traum – und genau den leben wir jetzt.

Berit: Ich pendele zwischen den beiden Welten. Mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt Wien. California is dreamin’ for me. Auch sehr schön.

Die Erfinder von scoopy loop

Hat euch das kreative Umfeld in L.A. zu Scoopy Loop inspiriert?

Rhonda: Das kreative Umfeld, ja, das trägt ganz sicher dazu bei. Man kann hier gar nicht anders: Überall in den Coffeeshops sitzen Menschen vor ihren Apples und hämmern unaufhörlich in die Tasten, bringen ihre Ideen zu Papier. Zwischendurch blicken sie auf und bestaunen die Palmen, das Meer, den wunderschönen Himmel. Ist das die Inspiration? Schwer zu sagen. Los Angels ist sicher ein magischer Ort. Die Ideen kommen einfach so vom Himmel geflogen. Aber das alleine reicht ja leider nicht. Denn dann beginnt die eigentliche Arbeit.

Hättet ihr die Idee auch in Wien/Österreich/Europa umgesetzt?

Berit: Wir verkaufen Scoopy Loop ja ausschließlich in Europa. Die Entwicklung der Idee findet also auch dort statt; und die Loops entwickeln sich wirklich sehr gut. Ich denke, das liegt auch daran, dass wir diesen Markt und seine Spielregeln gut kennen, die Sprache sprechen. Und daran, dass wir einfach immer am Ball bleiben.

Rhonda: Grundsätzlich ist es wahrscheinlich einfacher eine „verrückte“ Idee in die Wirklichkeit umzusetzen, wenn man von Menschen umgeben ist, die ebenfalls „verrückte” Ideen haben und leben. Kalifornien ist da sicher ein prädestiniertes Pflaster.

Wart ihr sofort vom Potenzial eurer Idee überzeugt oder hattet ihr zu Beginn Zweifel?

Berit: Wer zweifelt, sollte vielleicht lieber Goethe lesen:

Feiger Gedanken
bängliches Schwanken
weibliches Zangen
ängstliches Klagen
wendet kein Elend
macht Dich nicht frei.


Allen Gewalten
zum Trotz sich erhalten
nimmer sich beugen
kräftig sich zeigen
rufet die Arme der Götter herbei.

Was würdet ihr „kreativen Köpfen“ raten, die keine Ahnung haben wo und wie sie anfangen sollen?

Berit: Wenn jemand nicht an seine Idee glaubt, dann würde ich ihm ganz vehement davon abraten, sie umzusetzen. Das Produkt – ganz gleich, was es ist – spürt das nämlich. Diese Energie, diese Unsicherheit! Ich glaube sogar, das Ganze funktioniert auch umgekehrt: Wenn das Produkt vielleicht nicht so super toll ist, der Mensch dahinter aber fest an seine Idee/sein Produkt glaubt, wird er Erfolg damit haben. Es ist ALLES Energie und wir ALLE spüren sie – bewusst oder unbewusst. Und wer nicht weiß wo er anfangen soll, sollte einfach irgendwo anfangen. Es ist nicht so wichtig, womit man beginnt, sondern DASS man beginnt. The secret is to really begin.

  • Gratuliere euch zum gelungenen Artikel! Der Rat am Schluss ist fast ein wenig esoterisch, Amerikaner würden es “Law of Attraction” nennen. Ist sicher was Wahres dran!

  • Danke, Philipp! Wir freuen uns, dass dir der Artikel gefällt.