Was macht dich glücklich?

Was macht dich glücklich?

“Do more of what makes you happy.” Ein überstrapazierter Spruch? Ja, schon. Aber: So wahr!

Das Glück ist ein Vogerl? Muss nicht sein

Früher war ich selten glücklich, ich hab mich viel zu oft auf die negativen Dinge in meinem Leben konzentriert; immer das gesehen was andere haben und ich nicht. Als dann letztes Jahr mein Leben erst mal ganz schön auseinanderfiel, habe ich den ganzen Knatsch dazu genutzt positives Denken zu üben. Denn wenn man nichts mehr zu verlieren hat und ohnehin alles irgendwie doof ist, muss man lernen Glücksgefühle aus kleinen Dingen zu ziehen. Sonst läuft man nur noch als Trauerkloß durch die Welt. Und das will wohl niemand seinen Mitmenschen antun.

Große Erwartungen + Wunsch nach Perfektion = Glück-Fresser

Ich hatte immer so ein Wunschbild im Kopf, wie mein Leben ausschauen soll/ muss, damit ich endlich glücklich sein kann. In diesem Bild bin ich superdünn, hab eine glänzende Wallemähne, bin mega selbstbewusst und habe einen Job wo ich immer alles richtig mache. Alles perfekt eben. Unrealistisch? Ja! Mittlerweile weiß ich das auch. Vor allem wenn ich diese Zeilen lese. Trotzdem bin ich davor jahrelang im Automodus durch die Gegend gelaufen, wollte immer noch mehr, noch besser sein, und vor allem eines: Alle sollten mich mögen. Ebenfalls total unrealistisch.

Ziele, Träume und Wünsche sind ja eine tolle Sache, denn sie spornen uns an. Aber man darf dabei nicht aus den Augen verlieren, dass man genau JETZT lebt und schon aus dem aktuellen Tag das beste machen sollte. Sprich: Auch auf die Party gehen wenn man nicht das Wunschgewicht hat und obendrein postpubertäre Pickel sprießen. Den bunten Blättern am Boden einen zweiten Blick schenken und einmal schön mit den Füßen durchrascheln auch wenn man zu einem Termin spät dran ist. Ich will jetzt nicht pathetisch wirken, aber es ist nun mal so: Die kleinen Dinge zählen.

Am Weg zum superhappy Sonnenschein

Natürlich kann man nicht immer mit Dauergrinser durch die Gegend laufen, das wär ja irgendwie auch ein bisschen freaky. Aber ein paar Mal Lächeln hat noch niemandem geschadet. Am Weg zum superhappy Sonnenschein hilft euch vielleicht diese Übung: Wenn ihr abends im Bett liegt, versucht euch alle Dinge ins Gedächtnis zu rufen, die an diesem Tag schön waren. Das sind manchmal vielleicht zehn Sachen und dann wiederum nur eine. Aber glaubt mir, mit dieser Übung wird euch schnell bewusst wie viele schöne Momente es täglich gibt – sie ziehen am laufenden Band vorüber. Man muss sich nur die Zeit nehmen und genau hinsehen.

Was sagt ihr dazu? Was macht euch glücklich?

 

Alles Liebe,

Elisabeth

 

p.s.:  Gute Laune Musik gefällig? Mein derzeitiger Favorit: “Shut up and Dance” von Walk the Moon.

  • Teresa

    Liebe Elisabeth,

    vollkommen richtig 😀 sich mehr auf die positiven Dinge zu konzentrieren und vor Allem zu versuchen positiv durchs Leben zu gehen helfen beim Glücklichwerden/Glücklichsein. Wenn man anderen gegenüber positiv ist und sich nicht von Miesepetern runterziehen lässt, geht es einem selbst viel besser und genau DARUM geht es!!!

    Alles Liebe,
    Teresa

    • Liebe Teresa, danke für deinen lieben Kommentar!

      Ja, let’s fight Miesepeter! 😉

      Alles Liebe,

      Elisabeth

  • Evy Heart

    Lächeln ist immer gut 🙂 Aber manches kann man nich erzwingen. Dann muss man warten, bis man wirklich bereit ist. Ansonsten: Hey, die Sonne scheint 😛

    • Hallo Evy,
      stimmt nicht immer funktioniert es. Doch wie du sagst “Hey, die Sonne scheint”, ist selbst das ein erster Schritt für einen besseren Tag. Die kleinen Dinge zählen.
      Alles Liebe,
      Tanja